Hoeneß verteidigt UEFA gegen FIFA-Boykott-Drohungen
Uli Hoeneß hat sich deutlich zu den aktuellen Spannungen zwischen UEFA und FIFA geäußert. Der Bayern-Ehrenpräsident kritisiert dabei implizit die Drohungen europäischer Verbände, zukünftige FIFA-Turniere zu boykottieren.
In seiner Stellungnahme machte Hoeneß unmissverständlich klar, dass internationale Wettbewerbe ohne europäische Teilnehmer an Attraktivität verlieren würden. Mit der Aussage, dass man solche Formate „in die Tonne treten“ könne, unterstrich der langjährige Bayern-Funktionär die Bedeutung europäischer Teams für die Glaubwürdigkeit globaler Fußballturniere.
Darüber hinaus wird deutlich, dass Hoeneß eine grundsätzlich positive Haltung gegenüber der UEFA und ihrem bisherigen Kurs bewahrt. Seine Äußerungen lassen gleichzeitig Rückschlüsse auf seine Einschätzung von FIFA-Präsident Gianni Infantino zu, auch wenn der Bayern-Patron sich hierzu nicht unmittelbar äußerte.
Die Kontroverse zwischen europäischen Verbänden und der FIFA entzündet sich an geplanten Reformmaßnahmen bei internationalen Turnieren, bei denen es um strukturelle Veränderungen im globalen Fußballkalender geht.
Quelle: www.n-tv.de





