DFB rechnet mit FIFA-Chef Infantino ab: Deutliche Kritik am gescheiterten Investorendeal

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich nach dem Scheitern des geplanten Investorendeals deutlich kritisch zu Wort gemeldet. Der deutsche Verband äußert seine Unzufriedenheit über die Handlungsweise von FIFA-Präsident Gianni Infantino und wirft ihm einen verantwortungslosen Umgang mit dem Projekt vor.
Das ehrgeizige Investitionsprojekt des FIFA-Chefs ist nicht wie erhofft zustande gekommen. Während Infantino sich für diese Initiative eingesetzt hatte, stößt das Vorhaben bei mehreren nationalen Verbänden auf Ablehnung. Der DFB gehört zu den Kritikern, die das geplante Geschäftsmodell skeptisch beurteilen.
Der Widerstand gegen Infantinos Plan kommt dabei nicht nur aus Deutschland. Auch dänische Funktionäre äußern sich deutlich zu dem gescheiterten Deal und unterstützen damit die skeptische Haltung anderer Verbände. Die Kritik am FIFA-Präsidenten wird damit zu einem internationalen Phänomen.
Der Vorfall zeigt die anhaltenden Spannungen zwischen der FIFA-Leitung und einzelnen Mitgliedsverbänden bei strategischen Entscheidungen. Der fehlgeschlagene Investoreneinstieg dürfte die Diskussion über die Ausrichtung des internationalen Fußballs weiter anheizen.
Quelle: www.n-tv.de



